18. Mai 2017

Sachsen-Anhalt ändert Regeln für GRW-Unternehmensförderungen

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Mit der sogenannten Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) will die Sachsen-Anhalt die gewerbliche Wirtschaft unterstützen. Nun hat das Land die Regelungen für eine GRW-Förderung geändert.

Die GRW-Förderung können Unternehmen nutzen, die sich erweitern möchten und dabei Investitionen tätigen und Arbeitsplätze schaffen. Unter gewissen Voraussetzungen können Unternehmen Fördermittel als Zuschuss vom Land bekommen. Sachsen-Anhalt hat die Regeln für die GRW-Förderung zum 8. Mai 2017 geändert.

Seit 8. Mai 2017 gelten neue Landesregelungen. Die wesentlichen Änderungen im Überblick:

  • Das Mindestinvestitionsvolumen wird von 50.000 Euro auf 30.000 Euro abgesenkt.
  • Unternehmen, die an einen Tarifvertrag gebunden sind bzw. tarifgleich zahlen, können die   Basisförderung um 5 Prozent erhöhen.  
  • Die ebenfalls besonders wichtigen Themen „Unternehmensnachfolge“ und „Forschung und Entwicklung“ werden künftig auch mit 5 Prozent höherer Förderung berücksichtigt. 
  • Die „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ und der „Ausländeranteil an den Belegschaften“ sind neue Förderschwerpunkte.
  • Eine Förderung von Betriebsverlagerungen innerhalb des Landes erfolgt nur noch, wenn neue Arbeitsplätze geschaffen und die Mitarbeiter bei der Entlohnung nicht schlechter gestellt werden.

 

Für Fragen rund um das Thema Fördermittel bei Investitionen stehen Ihnen die Betriebsberater der Handwerkskammer gern behilflich zur Seite.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Angelika Stelzer
Sachbearbeiterin
0345 2999-221
astelzer@hwkhalle.de
Anschrift:
Handwerkskammer Halle (Saale) - Hauptsitz
Gräfestraße 24 ,
06110 Halle (Saale)

Telefax: 0345 2999-200
 
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