Bundestag vergibt USA-Stipendien

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Auszubildende und junge Berufstätige aufgepasst: Mit dem parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) wird ein einjähriger Aufenthalt in den USA gefördert. Wer Erfahrungen im Ausland für längere Zeit sammeln möchte, sollte sich bis zum 14. September 2018 bewerben.


Als USA-Stipendium für Auszubildende und junge Berufstätige ist das PPP etwas ganz Besonderes: Parlamentarier betreuen jeweils einen Stipendiaten als „Patenkind“ während des Austauschjahres; die Stipendiaten selbst gehen als Junior-Botschafter in die USA. Den Teilnehmenden bietet das PPP dabei einen umfassenden Einblick in das amerikanische Alltagsleben: Leben in einer Gastfamilie, Besuch eines College und Praktikum in einem US-Unternehmen sind Teil des Programms.

Arbeiten

In einem amerikanischen Betrieb arbeiten und internationale Erfahrungen in der Berufswelt sammeln Mit dem PPP-Stipendium können junge Berufstätige für eine halbes Jahr in einem amerikanischen Betrieb arbeiten und zuvor für ein halbes Jahr ein College besuchen. Das PPP bietet so die Chance, internationale Arbeitserfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, die für den eigenen Berufsweg eine besondere Bereicherung sein können. In Gastfamilien lernen die jungen Berufstätigen amerikanischen Alltag kennen. Das Stipendium beinhaltet die umfassende Vorbereitung und Betreuung durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie Programmkosten wie Flug, Versicherung und Unterkunft. Für junge Berufstätige wird zusätzlich ein Eigenanteil von 4.500 Euro empfohlen – zum Beispiel für die Anschaffung eines Autos. Über Finanzierungsmöglichkeiten berät die GIZ. 

 

Wer kann sich bewerben?

Junge Berufstätige mit abgeschlossener Berufsausbildung und Auszubildende im letzten Berufsausbildungsjahr. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf handwerklichen, technischen und kaufmännischen Berufen. Außerdem willkommen sind junge Landwirte und Winzer.

 

Weitere Teilnahmevoraussetzungen

  • Geburtsdatum: Vom 1. August 1994 bis 31. Juli 2003 (einschließlich). Geleisteter Grundwehrdienst, Zivildienst sowie ein geleistetes freiwilliges soziales, ökologisches oder entwicklungspolitisches Jahr erhöhen die obere Altersgrenze entsprechend. Jugendliche, die beabsichtigen, einen freiwilligen Wehr-, Zivildienst oder anderen Freiwilligendienst zu leisten, haben sicherzustellen, dass dieser Dienst nicht in die Zeit des Auslandsaufenthaltes fällt.
  • Erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zum Zeitpunkt der Ausreise.
  • Erster Wohnsitz in Deutschland Anfang September 2018.
  • Gute Grundkenntnisse der englischen Sprache. Es müssen mindestens drei Schuljahre Englisch nachgewiesen werden.
  • Gesundheitliche Eignung: Die Bewerberin oder der Bewerber muss gesundheitlich in der Lage sein, alle Programmteile in den USA absolvieren zu können.

 

Nicht teilnehmen können:

  • junge Berufstätige im medizinischen und kosmetischen Bereich
  • Studierende
  • Kind oder Pflegekind eines/einer Bundestagsabgeordneten
  • amerikanische Staatsbürger
 
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