Programm unterstützt Betriebe und Auszubildende

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Foto: Marktfotografen

Aller Anfang ist schwer, lautet eine alte Weisheit. Doch für manche ist der Anfang noch schwieriger, und leichter wird es mit der Zeit nicht. Das trifft auch auf einen Teil der Auszubildenden zu. Im schlimmsten Fall folgt der Ausbildungsabbruch. Das Landesprogramm „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ – kurz: ZaA – unterstützt Lehrlinge und Betriebe in Sachsen-Anhalt, um genau das zu verhindern.

Bei Problemen in der Ausbildung kann sich ein Unternehmen an die Handwerkskammer wenden. Mirko Dexter, Kammerkoordinator für ZaA, stellt den Betrieben das Förderprogramm im ersten Schritt vor und erfasst den Unterstützungsbedarf. Sind Betrieb und Azubi mit der Teilnahme einverstanden, geht es in der Regel ganz fix. Die Kammer kontaktiert die Berufsberater der zuständigen Arbeitsagentur, gibt Auskunft über die Situation und stellt einen Förderantrag. Wird ein Antrag – nach spätestens vier Tagen hat sich ein Berater zurückgemeldet – genehmigt,übermittelt die Arbeitsagentur die Daten an den regionalen ZaA-Projektträger. Dieser nimmt zeitnah Kontakt zum Betrieb auf, um gemeinsam den zeitlichen Ablauf sowie die inhaltlichen Schwerpunkte und konkreten Förderbedarfe für den regelmäßigen Stütz- und Förderunterricht abzustimmen.

Enge Betreuung soll Erfolg sichern

Auch Sozialpädagogen stehen den jungen Menschen zur Seite, versuchen bei persönlichen Problemen zu helfen und begleiten sie bei Behördengängen. Der ZaA-Projektträger hält zugleich Kontakt mit dem Betrieb der Berufsschule und dem Zentrum der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Durch die enge Betreuung soll ein stetiger Austausch aller Beteiligten gewährleistet und geprüft werden, ob die vereinbarten Maßnahmen greifen. Ein Betrieb, der am ZaA-Programm teilnimmt, profitiert sogar zusätzlich. „Die Ausbildungsverantwortlichen haben die Möglichkeit, Coachingangebote zu verschiedenen Themen kostenfrei zu nutzen, um so auch den gestiegenen Ansprüchen in der Ausbildung gerecht zu werden“, sagt Dexter.

Die Kammerkoordinierung „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert und ist ein Projekt innerhalb des gemeinsamen Landesprogramms „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ des Landes Sachsen-Anhalt und der Bundesagentur für Arbeit.

gefördert durch:

Ihr Ansprechpartner:

Mirko Dexter
Mirko Dexter
Kammerkoordinator Landesprogramm „Zukunftschance Assistierte Ausbildung“
0345 2999-207
mdexter@hwkhalle.de
Anschrift:
Handwerkskammer Halle (Saale) - Hauptsitz
Gräfestraße 24 ,
06110 Halle (Saale)

Telefax: 0345 2999-301
 
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