Logo Zukunftsorientierte assistierte Ausbildung

Kammerkoordinierung Zukunftschance assistierte Ausbildung (ZaA)

Was ist Kammerkoordinierung?

Die Handwerkskammer Halle übernimmt die Kammerkoordinierung für das Programm „Zukunftschance assistierte Ausbildung“. Was heißt das genau?

Die Kammerkoordinatoren/-innen übernehmen eine koordinierende Funktion an der Schnittstelle ZaA-Projektträger und Unternehmen/Ausbildungsbetrieb. Hierbei stehen folgende Aufgaben im Fokus:

  • Unterstützung bei der Akquise von Ausbildungsplätzen
  • Vermittlung zwischen Auszubildenden, Unternehmen und/oder zum ZaA-Projektträger bei Schwierigkeiten, Konflikten oder Krisen während der Ausbildung
  • Bedarfsgerechte Angebote von Einzel- und Gruppencoaching für Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben
  • Unterstützung und Stabilisierung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsaufnahme von Teilnehmenden nach erfolgreicher Ausbildung


Die Handwerkskammer Halle ist Ansprechpartner für alle Fragen.

gefördert durch:

Leistungen der Kammerkoordinierung sind kostenfrei.

Die Nutzung der Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Rahmen des Projektes ist für Handwerksbetriebe kostenfrei.

 

Was ist Zukunftschance assistierte Ausbildung (ZaA)?

Das Programm „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ unterstützt Jugendliche und Betriebe. Sie profitieren schon vor und während der gesamten Ausbildungszeit von einem umfassenden Unterstützungs- und Beratungsangebotes eines externen Dienstleisters (ZaA-Projektträger).

 

Wer ist beteiligt? (für mehr Infos auf den Begriff klicken)

Ein qualifizierter und erfahrener Bildungsträger unterstützt alle an der Ausbildung beteiligten Akteure als verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner bei Fragen und Schwierigkeiten, die vor und während der Ausbildung entstehen können. Er ist das Bindeglied zwischen Jugendlichen, Ausbildungsverantwortlichen, Berufsschulen und weiteren zuständigen Stellen.

 

Das Unterstützungsangebot der Träger wird konkret am Bedarf des jeweiligen Jugendlichen und des Betriebs ausgerichtet. Sie geben an, welche Hilfestellungen sie brauchen. Die Beratung durch den Bildungsträger soll die Ausbildung von Jugendlichen mit multiplen Hemmnissen erleichtern und Risiken für die Betriebe minimieren. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss. 

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Der Betrieb schließt mit dem Jugendlichen einen regulären Ausbildungsvertrag ab und fixiert alle wichtigen Aufgaben und Verbindlichkeiten in einer Kooperationsvereinbarung mit dem Bildungsträger. Eine enge Kooperation zwischen Betrieb und Träger beim Aufkommen von Schwierigkeiten im Ausbildungsverlauf ist ebenso notwendig für den Erfolg („Frühwarnsystem“) wie eine grundlegende Bereitschaft zum regelmäßigen Informationsaustausch mit dem Dienstleister (ZaA-Projektträger).

 

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Viele Jugendliche mit Förderbedarf bzw. schwierigen Ausgangsbedingungen haben einen erschwerten Zugang zu regulärer betrieblicher Ausbildung. Die Erfahrung zeigt aber, dass auch diese jungen Menschen mit einer individuellen und kontinuierlichen Unterstützung erfolgreich in betriebliche Ausbildungsprozesse integriert werden können und wichtige Potenziale für die Wirtschaft darstellen. Für die Jugendlichen mit Förderbedarfen ist eine berufliche Perspektive und kontinuierliche Unterstützung die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe.

 

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Zielgruppen sind:

  • Teilnehmer/-innen, die ihren Wohnsitz in Sachsen-Anhalt haben,
  • Jugendliche, die
    i.d.R. unter 25 Jahren sind,
    i.d.R. ohne berufliche Erstausbildung sind,
    Ausbildungsreife und Berufseignung besitzen,
    nicht vollzeitschulpflichtig sind,
  • Lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Jugendliche sowie Jugendliche mit Behinderungen,
  • Jugendliche mit Migrationshintergrund (mindestens Sprachniveau B1) bzw.
  • Jugendliche mit sonstigen Vermittlungs- bzw. Ausbildungshemmnissen (Alleinerziehende, Jugendliche, die eine geschlechtsuntypische Berufswahlentscheidung getroffen haben, Jugendliche mit Mobilitätsproblemen etc.).

Vorteile für Unternehmen:

Foto: Falk Heller/www.argum.com

  • Freie Ausbildungsstellen werden besetzt und somit der eigene Fachkräftebedarf gesichert.
  • Matching, d.h. Jugendliche kommen gut orientiert und vorbereitet ins Unternehmen.
  • Das Projekt bietet die Möglichkeit Ausbildungskompetenzen der Ausbildungsverantwortlichen zu stärken bzw. zu erweitern (Coaching).
  • Das Angebot ist eine bedarfsorientierte, kontinuierliche und flexible Unterstützung für Betriebe bei der Ausbildung.
  • Die umfangreiche Betreuung durch den ZaA-Träger ermöglicht, dass der Betrieb sich auf die fachliche Ausbildung fokussieren kann.
  • Die Ausbildungsrisiken werden für den Betrieb durch die externe Betreuung minimiert bzw. Ausbildungsabbrüche können verhindert werden.

Projektablauf Zukunftschance assistierte Ausbildung (ZaA):

​Phase I: Ausbildungsvorbereitende Phase 

Eingangscheck/Förderplanung 

In dieser Phase werden gemeinsam mit den Jugendlichen eigene Stärken und Schwächen sowie erste berufliche Vorstellungen herausgefunden.

 

Die Ergebnisse dieses Eingangschecks fließen in die darauffolgende Förderplanung ein. So werden mit dem Jugendlichen individuelle Ziele und Maßnahmen der Begleitung im Rahmen des Projektes vereinbart und fixiert sowie regelmäßig überprüft.

 

Betriebliche Erprobungen

In den betrieblichen Erprobungen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Berufswahlentscheidung durch Praktika zu festigen und erste berufspraktische Erfahrungen zu sammeln.

 

Der Betrieb kann durch das Praktikum prüfen, ob der Jugendliche zum Betrieb passt und die notwendigen Grundvorrausetzungen für die angestrebte Ausbildung vorhanden sind.

 

Umfang des Praktikums

  • maximal neun Wochen 
  • in der Regel zwei bis drei Wochen begleitetes Probearbeiten in einem Betrieb 
  • bei Abschluss eines Ausbildungsvertrages kann die Probearbeit bis zum Beginn der Ausbildung verlängert werden

Meldung von Probearbeitsplätzen

Sie möchten ein Praktikum im Rahmen von ZaA vergeben? Dann füllen Sie den Anmeldebogen aus und schicken Sie ihn an Astrid Birke (E-Mail: abirke@hwkhalle.de, Fax: 0345 2999-301, Anschrift: Handwerkskammer Halle (Saale), Gräfestraße 24 , 06110 Halle (Saale))


Meldung von Probearbeitsplätzen

 

Phase II: Ausbildungsbegleitung

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Foto: www.fotografiemh.de/ Hannes Harnack

Der Einstieg in die Phase der Ausbildungsbegleitung schließt sich nahtlos an die ausbildungsvorbereitende Phase an. Die weiterführende engmaschige Betreuung durch die assistierte Ausbildung soll einen Ausbildungsabbruch vermeiden.

Der Einstieg in die Phase der Ausbildungsbegleitung ist auch möglich, wenn der Jugendliche nicht in Phase I betreut wurde. Betriebe haben die Möglichkeit, bei aufkommenden Schwierigkeiten im Ausbildungsverlauf die Begleitung durch den ZaA-Träger als Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Die kontinuierliche Begleitung, regelmäßiger Informationsaustausch und Reflexionsgespräche über den Ausbildungsverlauf des Projektträgers als Schnittstelle zwischen Betrieb, Berufsschule, Auszubildenden und weiteren Akteuren soll den erfolgreichen Verlauf der Ausbildung gewährleisten. Schwierigkeiten im Betrieb, in der Berufsschule oder im persönlichen Bereich werden möglichst frühzeitig erkannt und bearbeitet, erforderliche Unterstützungen werden organisiert. Gegebenenfalls kann hierfür auch eine Unterstützung durch externe Partner (Coaches) genutzt werden.

Angebote von Einzel- und Gruppencoachings für Ausbildungsverantwortliche

Betriebe haben im Rahmen des Projektes ZaA zusätzlich die Möglichkeit bei spezifischen Problemlagen die Unterstützung von externen Coaches in Anspruch zu nehmen, um Konflikte bzw. Themen individuell zu bearbeiten. Dies kann sowohl in Einzel- als auch in Gruppencoachings erfolgen. Bedarfsermittlung und Durchführung werden durch die Kammerkoordinatoren/-innen organisiert.

 

Einzelcoaching:

Beim Einzelcoaching bezieht sich die Beratungsleistung des Coachs auf ein spezifisches Problem aus dem Ausbildungsverhältnis. 

 

Gruppencoaching:

Das Gruppencoaching verfolgt das Ziel, dass sich Ausbildungsverantwortliche zu ihren Erfahrungen aus der Arbeit mit den Auszubildenden einbringen und diese mit anderen Ausbildungsverantwortlichen austauschen.


Coaching für Mitgliedsbetriebe kostenfrei

Die Nutzung der Coachings im Rahmen des Projektes ist für Handwerksbetriebe kostenfrei.

Ihre Ansprechpartnerin

Astrid Birke
Astrid Birke
Kammerkoordinatorin ZaA
0345 2999-211
abirke@hwkhalle.de
Anschrift:
Handwerkskammer Halle (Saale) - Hauptsitz
Gräfestraße 24 ,
06110 Halle (Saale)

Telefax: 0345 2999-301

online_seit 05. April 2016, aktualisiert_am 06. September 2016

 

Sie erreichen uns unter

0345 2999-0

Servicezeiten:

Montag
09:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 16:00 Uhr

Dienstag und Donnerstag
09:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Mittwoch
09:00 - 12:00 Uhr
ab 13 Uhr nach Vereinbarung

Freitag
nur nach Vereinbarung

Jeden Dienstag für Mitglieder der Handwerkskammer: telefonisch erreichbar zwischen 16:30-19:00 Uhr unter 0345 2999-219

Termine außerhalb der Sprechzeiten sind nach telefonischer Absprache möglich.
 
 
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