cutout of cut_out_asset_8052.jpg

Foto: Falk Heller/www.argum.com

Der Restaurator im Handwerk muss erfolgreich die Fortbildungsmaßnahme als Restaurator in Handwerk absolviert haben. Grundlage sind die jeweiligen Prüfungsordnungen für die einzelnen Handwerksberufe.

An Prüfungen zum Restaurator im Handwerk können nur solche Personen teilnehmen, die über einen Meisterbrief verfügen oder einem Meister gleichgestellt sind, d.h. bereits die höchste im Handwerk zu vergebene Qualifikation – den Meistertitel – erreicht und sich auf dem Weg dahin in ihren Lehr- und Gesellenjahren qualifizierte fachpraktische Fähigkeiten in der handwerklichen Denkmalpflege angeeignet haben.

Die zusätzliche Berufsbezeichnung ist nur im Zusammenhang mit dem jeweiligen Handwerksberuf zu führen, z. B. Restaurator im Tischlerhandwerk, Restaurator im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk usw.

Was macht ein Restaurator im Handwerk?

Der Restaurator im Handwerk steht in der handwerklichen Tradition, Original- Substanz durch meisterliches Können zu konservieren, zu restaurieren, zu renovieren und gegebenenfalls zu rekonstruieren. Bearbeitung und Einsatz authentischen Materials gehören ebenso dazu, wie der Umgang mit modernen Ersatzmitteln. Er kennt die Grundsätze der Reversibilität von Instandsetzungsmaßnahmen und weiß auch sein handwerkliches Können für Reparaturmaßnahmen einzusetzen, die einzig dazu dienen, Originalsubstanzen zu erhalten.

Der Restaurator im Handwerk kennt die fachbezogenen Schadensbilder an Denkmalen und weiß sie zu diagnostizieren. Er kann Schadensursachen richtig einordnen und kann sie, soweit dies handwerklich möglich und sinnvoll ist, in Ordnung bringen.

Abgrenzung zwischen Restaurator im Handwerk und Restauratorin/Restaurator

Zu beachten ist die Abgrenzung zwischen den freiberuflichen Restauratorinnen und Restauratoren und den Restauratoren im Handwerk. Laut Gesetz über die Führung der Berufsbezeichnung „Restauratorin“ oder „Restaurator“ im Land Sachsen-Anhalt (Restauratorgesetz Sachsen-Anhalt - ReG LSA) vom 16. März 2011, Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 4 geändert, § 7 aufgehoben sowie § 9 neu gefasst durch Artikel 11 des Gesetzes vom 24. Juni 2014 (GVBl. LSA S. 350, 361) übt danach eine Restauratorin oder der Restaurator einen freien Beruf aus und betreibt kein Gewerbe. Die Berufsbezeichnung „Restauratorin“ oder „Restaurator“ darf führen, wer unter dieser Bezeichnung in die Restauratorenliste gemäß den §§ 3 und 7 des Restauratorgesetzes eingetragen ist oder wer die Berechtigung gemäß § 7 besitzt. Zusätze zur Berufsbezeichnung „Restauratorin“ oder „Restaurator“ zur Kennzeichnung von Fachgebieten müssen der Eintragung in der Restauratorenliste entsprechen.

Sie haben Fragen zum Restaurator im Handwerk? Dann wenden Sie sich an:

Hans Jürgen Müller
Fachbereichsleiter Baugewerke (Vertretung)
0345 7798-771
hjmueller@hwkhalle.de
Anschrift:
Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ ) der HWK Halle Standort Halle
Straße der Handwerker 2,
06132 Halle (Saale)

Telefax: 0345 7798-850

online_seit 15. März 2016, aktualisiert_am 31. Mai 2016

 
 

Sie erreichen uns unter

0345 2999-0

Servicezeiten:

Montag
09:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 16:00 Uhr

Dienstag und Donnerstag
09:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Mittwoch
09:00 - 12:00 Uhr
ab 13 Uhr nach Vereinbarung

Freitag
nur nach Vereinbarung

Jeden Dienstag für Mitglieder der Handwerkskammer: telefonisch erreichbar zwischen 16:30-19:00 Uhr unter 0345 2999-219

Termine außerhalb der Sprechzeiten sind nach telefonischer Absprache möglich.
 
Nach oben