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Aufstiegs-BAföG (früheres Meister-BAföG)

Sie wollen beruflich aufsteigen? Dann nutzen Sie das Aufstiegs-BAföG!

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), das sogenannte „Aufstiegs-BAföG“, unterstützt Sie hierbei finanziell. Dabei geht es um die Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung, d. h. Meisterkurse oder andere auf einen Fortbildungsabschluss vorbereitende Lehrgänge. Damit unterstützt diese Förderung die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifikationen, d.h. das Erlangen einer höheren Qualifikation und stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.

Gefördert werden Maßnahmen, die fachlich gezielt auf öffentlich-rechtliche Prüfungen nach dem BBiG, der HwO oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten. Der angestrebte Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen. Nicht gefördert werden allerdings Fortbildungsabschlüsse, die oberhalb der Meisterebene liegen, wie z. B. Hochschulabschlüsse. Darüber hinaus müssen weitere Kriterien wie etwa ein Mindeststundenumfang von 400 Unterrichtsstunden erfüllt sein.

Ihre Beraterin

Portrait von Sylke Reinke
Sylke Reinke
Mitarbeiterin Bildungs- und Teilnehmerservice
0345 7798-802
sreinke@hwkhalle.de

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Anschrift:
Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ ) der HWK Halle Standort Halle
Straße der Handwerker 2,
06132 Halle (Saale)

Telefax: 0345 7798-808

Die wichtigsten Fakten

Gefördert werden Teilzeit- und Vollzeitmaßnahmen. Für beide gibt es den sogenannten Maßnahmebeitrag. Dieser ist einkommensunabhängig und besteht aus einem Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie den Kosten des Prüfungsstücks bis maximal 15.000 Euro. Bei Vollzeitmaßnahmen kann außerdem ein Beitrag zum Lebensunterhalt gewährt werden. Dieser wird einkommens- und vermögensabhängig geleistet.


Höhe der Förderung
 

  • Maßnahmebeitrag: Der Maßnahmebeitrag für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren beträgt bis zu 15.000 Euro. Davon werden 40 Prozent als Zuschuss geleistet. Für den Rest kann ein zinsgünstiges Darlehen in Anspruch genommen werden.
  • Mit einem "Attraktivitätspaket Meisterstück" werden die Materialkosten für das Meisterprüfungsobjekt bis zu 2.000 Euro gefördert. Zudem besteht ein Zuschussanteil von 40 Prozent.
  • Beitrag zum Lebensunterhalt: Bei Vollzeitmaßnahmen wird einkommens- und vermögensabhängig ein Unterhaltsbeitrag bis zur individuellen Bedarfssatzhöhe geleistet. Der Unterhaltsbedarf besteht aus einer Zuschuss- und einer Darlehenskomponente. Die Bedarfssätze berechnen sich abhängig von Ihrer Familiensituation. Der Zuschuss beträgt hier bis zu 333 Euro je Monat für Alleinstehende und 709 Euro für Verheiratete mit zwei Kindern. Der verbleibende Betrag wird als Darlehen zu zinsgünstigen Konditionen vergeben.


Wer gewährt das Darlehen und zu welchen Konditionen?
 

Die Darlehen des „Aufstiegs-BAföG“ werden bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Bonn beantragt und gewährt. Die Darlehen sind während der Fortbildung und einer anschließenden Karenzzeit – insgesamt maximal bis zu sechs Jahre – zins- und tilgungsfrei. In dieser Zeit trägt der Staat die Zinsen. Das Darlehen ist nach Ablauf der Karenzzeit innerhalb von zehn Jahren mit monatlichen Raten von mindestens 128 Euro zu tilgen.

Bei bestandener Abschlussprüfung werden zusätzlich 40 Prozent des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fälligen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen. Weitere Darlehnserlasse können durch das Gründen einer Selbstständigkeit erlangt werden.


Nähere Informationen über Förderhöhe und Fördervoraussetzungen, die zuständigen
Stellen und die Antragsformulare erhalten Sie im Internet unter www.meister-bafoeg.info.

Für erste Informationen zum Meister-BaföG stehen Ihnen auch die Mitarbeiter im BTZ zur Verfügung.

online_seit 06. September 2013, aktualisiert_am 05. Januar 2017

 

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0345 7798-700

Servicezeiten:

Montag bis Freitag
07:00 Uhr - 16:30 Uhr

Samstag
07:00 Uhr - 11:00 Uhr

Termine außerhalb der Sprechzeiten sind nach telefonischer Absprache möglich.
 
 

Nachgewiesene Qualität

Das BTZ ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 sowie AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung).

 
 
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