Teilnahme bis zum 31. März 2026 möglich Bundesweite Umfrage zu steuerlichen Kontrollsystemen

Die Universitäten Paderborn und Hannover haben die Laufzeit ihrer bundesweiten Umfrage zu Steuerkontrollsystemen in kleinen und mittleren Unternehmen bis zum 31. März 2026 verlängert. Die Befragung soll neue Erkenntnisse zu Prozessen, Tools und Herausforderungen im Bereich Tax Compliance liefern.

Eine Hand hält ein Smartphone, die andere Hand tippt darauf. Neben den Händen sieht man eine Grafik mit drei Smiley in grün, gelb, rot. Darüber sind drei Kästchen zu sehen, über den grünen Smiley ist im Kasten ein Smiley.
AdobeStock/Tierney

Die sich stetig wandelnden Anforderungen rund um Steuererklärungen, Dokumentationspflichten und steuerliche Risiken stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig bieten systematische Steuerkontrollsysteme Chancen, Prozesse zu verbessern und Risiken zu minimieren.

Bereits im Oktober 2025 wurde über die bundesweite Umfrage „Steuerkontrollsysteme – Wahrnehmung und Herausforderungen“ der Universität Paderborn und der Leibniz Universität Hannover informiert. Ziel der Studie ist es zu erfassen, welche Maßnahmen und digitalen Werkzeuge Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – für die Durchführung und Kontrolle ihrer Steuererklärungsprozesse nutzen. Zudem werden Chancen und Herausforderungen im Kontext steuerlicher Compliance untersucht. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Rahmenbedingungen in Deutschland weiterzuentwickeln.

Die Befragung umfasst vier Themenbereiche:

  • allgemeine Angaben zum Betrieb
  • Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Steuerberater
  • Aspekte des Risikomanagements
  • Fragen zum Tax Compliance Management System (Tax CMS)

Unter einem Tax CMS werden interne Kontrollsysteme und Tools verstanden, die Unternehmen dabei unterstützen, steuerliche Pflichten korrekt zu erfüllen und Compliance-Risiken zu vermeiden. Die Befragung ist anonym, leicht verständlich aufgebaut und dauert etwa 20 Minuten.

Die Umfrage ist über folgenden Link erreichbar:

Zur Umfrage

Mit der Verlängerung der Laufzeit bis zum 31. März 2026 sollen noch mehr Unternehmen die Möglichkeit zur Teilnahme erhalten. Die Ergebnisse sind insbesondere für das Handwerk und die politische Arbeit des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) von großer Bedeutung.

Quelle: ZDH