
Was war Ihr Traumberuf als Kind?
Als Kind wollte ich Paläntologe, also Saurierforscher, werden. Das war mein Kindheitstraum, das Interesse daran ist aber verschwunden.
Warum haben Sie sich für den Beruf Elektroniker entschieden?
In meiner Familie gab es schon Elektroniker, dadurch bestand schon ein grundlegendes Interesse. Und ich interessiere mich für technische Dinge, daher habe ich mich für den Beruf entschieden.
Warum haben Sie sich für die Meisterausbildung entschieden?
Für mich war von vornherein klar, dass nach der Lehre mein Bildungsweg nicht enden wird. Durch die Meisterausbildung wurden mir die meisten Türen geöffnet, gerade die Selbstständigkeit ist nun möglich geworden. Mein Vater ist auch Handwerksmeister, daher war die Meisterausbildung für mich immer ein Thema gewesen. Ich bin relativ jung, die Zeit für die Weiterbildung hat perfekt gepasst.
Was hat Ihnen besonders an Ihrer Zeit in der Meisterschule gefallen?
Besonders hat mir der Zusammenhalt mit den Mitschülern gefallen. Die Meisterschule bedeutete auch kein stumpfes schulisches Lernen. Es war eine familiäre Atmosphäre, das hat das Lernen erleichtert.
Welche Hobbys oder Interessen haben Sie außerhalb Ihres Berufs?
Ich setze mich auch in meiner Freizeit mit Elektrotechnik auseinander. Ich baue gern an eigenen Projekten. Was Einfacheres, mit was ich mich beschäftigt hatte: Für meinen E-Scooter habe ich eine Akkuerweiterung gebaut.
Welche Ratschläge würden Sie jungen Menschen geben, die eine Karriere im Handwerk anstreben?
Macht Euren Meister! Danach stehen Euch im Handwerk alle Möglichkeiten offen. Das Handwerk hat goldenen Boden – der alte Spruch ist durchaus richtig. In Zukunft werden sich große Chance im Handwerk ergeben.
Macht Euren Meister! Danach stehen Euch im Handwerk alle Möglichkeiten offen.
Erik Jonas
Wie bleiben Sie in Ihrem Fachgebiet auf dem neuesten Stand?
Hauptsächlich durch soziale Netzwerke. In den sozialen Medien gibt es einschlägige Kanäle, die elektrotechnische Themen ansprechen und die neueste Technik vorstellen. Es gibt ständig neue Erkenntnisse, da muss man am Ball bleiben. Ich lese auch viele Onlinebeiträge über Elektrotechnik, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Was auch unterstützend ist, wenn Kollegen spezialisiert sind, und wir uns über bestimmte Themen austauschen.
Gab es seit Ihrer Meisterausbildung neue Aufgaben oder Verantwortlichkeiten für Sie in Ihrem Unternehmen?
Das gab es definitiv. Ich habe nach der Meisterausbildung das Unternehmen gewechselt und bin nun verantwortlicher Bauleiter für größere Baustellen.
Ein Blick in die Glaskugel: Wo sehen Sie sich beruflich in zehn Jahren?
Entweder in einer Firma, in der ich sesshaft geworden bin, oder in einem eigenen Handwerksbetrieb. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen, aber ich muss noch die Spezialisierung finden, die mir am meisten Spaß macht.
Wem wollen Sie für die Unterstützung während der Meisterschule danken und warum?
Als Erstes möchte ich meiner Familie und meiner Frau danken. Meine Frau hat mich während der Vollzeitausbildung seelisch unterstützt und hat mir viel Verständnis entgegengebracht. Zum Teil war ich oft nur sonntags zuhause und konnte nicht Urlaub machen, da war natürlich eine harte Zeit. Ich möchte aber auch meinen Kollegen in der Meisterausbildung für die schöne Zeit, für die Unterstützung beim Lernen und die vielen schönen Tage danken.