Bester Maurer- und Betonbauermeister 2025 Heiko Ehlert

Heiko Ehlert ist bester Maurer- und Betonbauermeister 2025. Schon früh hat er seine Leidenschaft für das Maurerhandwerk entdeckt. Heute blickt er auf viele Jahre Berufserfahrung, die Sanierung seines denkmalgeschützten Hauses und den erfolgreichen Meisterabschluss zurück.

Maurer- und Betonbaumeister Heiko Ehlert schaut lächelnd in die Kamera und lehnt mit verschränkten Armen in einem Innenraum seines Hauses an einer Wand aus Sichtziegeln und freigelegten Holzbalken. Er trägt Arbeitskleidung des Bauhandwerks.
HWK Halle

Warum war der Beruf des Maurers und Betonbauers genau der richtige Beruf für Sie?

Mein Onkel war Maurer. Als er für den Gartenbaubetrieb meiner Eltern einen Verkaufspavillon bauen sollte, musste ich als Jugendlicher immer mit auf die Baustelle. Dort hat er mir gleich am Anfang eine Kelle in die Hand gedrückt. Da habe ich direkt Blut geleckt und gesagt: Das ist es. Ich werde Maurer.

Warum haben Sie sich für die Meisterausbildung entschieden?

In erster Linie für mich selbst. Die Vorstellung, den Meister zu machen, hatte ich eigentlich schon seit vielen Jahren. Beruflich habe ich mir meinen Weg zunächst über Sachkundeprüfungen und Ausnahmegenehmigungen aufgebaut und konnte dadurch schon lange selbstständig arbeiten. Irgendwann habe ich mir dann gesagt: Wenn du den Meister jetzt nicht machst, dann machst du ihn wahrscheinlich gar nicht mehr.

Was hat Ihnen besonders an Ihrer Zeit in der Meisterschule gefallen?

Die Dozenten waren sehr offen und viele kamen selbst aus der Praxis. Die schönste Erinnerung sind aber die Kollegen, die ich dort kennengelernt habe. In den zwei Jahren hat man viel miteinander erlebt. Dabei sind auch echte Freundschaften entstanden.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen herausragenden Handwerksmeister aus?

Fachwissen natürlich. Aber man sollte auch kein Besserwisser sein und offen für Neues bleiben. Wichtig sind auch eine gewisse Abgeklärtheit und Ruhe, um Mitarbeiter gut zu führen und mit Kunden gut umzugehen. Selbst wenn ein Kunde einmal schwierig ist, muss man ruhig bleiben und die Situation aus beiden Perspektiven betrachten.

Ein Meister sollte kein Besserwisser sein und offen für Neues bleiben.

Heiko Ehlert

Gibt es ein berufliches Projekt oder eine Arbeit, auf die Sie besonders stolz sind?

Mein eigenes Haus ist das Projekt, auf das ich am meisten stolz bin. Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude mit rund 360 Quadratmetern Wohnfläche, das kurz vor dem Abriss stand. Die komplette Kernsanierung haben wir in Eigenleistung durchgeführt, historische Elemente erhalten und das Gebäude im Grunde von Grund auf neu aufgebaut.

Welche Hobbys oder Interessen haben Sie außerhalb Ihres Berufs?

Wir reisen sehr gern. Das ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, weil man dabei abschalten und neue Energie tanken kann. Außerdem fahre ich gern Fahrrad, um den Kopf freizubekommen. Ansonsten hält mich mein Beruf schon recht gut fit.

Gab es seit Ihrer Meisterausbildung neue Aufgaben oder Verantwortlichkeiten für Sie in Ihrem Unternehmen?

Seit der Meisterausbildung habe ich neben meinem eigenen Gewerbe noch eine Anstellung bei der Verbandsgemeinde Westliche Börde. Dort begleite ich die Sanierung und Instandhaltung kommunaler Immobilien. Ein Architekt plant die Maßnahmen, und ich setze sie praktisch um beziehungsweise leite die Arbeiten an.

Wo sehen Sie sich beruflich in zehn Jahren?

Ich denke, immer noch auf dem Bau und hoffentlich auch noch körperlich gesund. Außerdem wünsche ich mir, bis dahin den einen oder anderen Lehrling ausgebildet zu haben.

Wem möchten Sie für die Unterstützung während der Meisterschule danken?

Auf jeden Fall meiner Frau. Sie musste in diesen zwei Jahren viel zurückstecken und hat mir immer den Rücken freigehalten. Ohne ihre Unterstützung wäre die Meisterschule deutlich schwerer gewesen.