
Warum ist Elektrotechniker genau der richtige Beruf für Sie?
Technik hat mich schon als Kind begeistert. Kein elektronisches Spielzeug war vor mir sicher, ohne dass ich es nicht mindestens einmal auseinandergebaut habe – auch wenn es danach nicht immer wieder funktioniert hat. Schon damals war für mich klar, dass ich später in diesem Bereich arbeiten möchte. Bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereut und gehe gerne zur Arbeit.
Weshalb haben Sie sich für die Meisterausbildung entschieden?
Ich wollte mein Wissen schon immer erweitern und mich auch über meinen eigentlichen Fachbereich hinaus weiterentwickeln. Als sich die Möglichkeit zur Meisterausbildung ergab, war für mich klar: Diese Chance möchte ich nutzen. Mit der Unterstützung meiner Frau und meines Arbeitgebers konnte ich diese Herausforderung erfolgreich meistern.
Was hat Ihnen an Ihrer Zeit in der Meisterschule besonders gut gefallen?
Besonders gefallen hat mir der Austausch mit meinen Mitschülern. Gemeinsam Probleme zu lösen, sich gegenseitig zu unterstützen und dabei neue Lösungswege zu entdecken, war eine wertvolle Erfahrung, von der ich auch heute noch profitiere.
Welche Herausforderungen gab es während Ihrer Meisterausbildung zu überwinden und wie haben Sie diese gemeistert?
Die größte Herausforderung war, Familie, Beruf und Schule unter einen Hut zu bekommen. Mit Disziplin, Motivation und vor allem der Unterstützung meiner Frau konnte ich diese Herausforderung meistern.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach eine herausragende Handwerksmeisterin/einen herausragenden Handwerksmeister aus?
Für mich muss ein guter Meister vor allem sein Team motivieren und zusammenhalten können. Ein gutes Betriebsklima und Freude an der Arbeit sind dabei genauso wichtig wie Fachkompetenz, Qualität und die Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln.
Gab es seit Ihrer Meisterausbildung neue Aufgaben oder Verantwortlichkeiten für Sie in Ihrem Unternehmen?
Ja. Bereits während meiner Meisterausbildung habe ich die Meisterposition übernommen und die Ausbildung unserer Auszubildenden betreut. Dazu kamen Aufgaben wie Personaleinteilung, Angebots- und Projektvorbereitung sowie die Verantwortung für die täglichen Herausforderungen im Team.
Gibt es ein berufliches Projekt oder eine Arbeit, auf die Sie besonders stolz sind?
Besonders stolz bin ich auf ein großes Projekt, das ich bereits mit 24 Jahren als Bauleiter übernehmen durfte. Das Vertrauen meiner Vorgesetzten hat mir viel bedeutet. Gleichzeitig war es eine Herausforderung, mich als junger Bauleiter gegenüber erfahreneren Kollegen zu behaupten. Diese Erfahrung hat mich fachlich und persönlich sehr geprägt.
Wer bereit ist, sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen, dem stehen im Handwerk viele Türen offen.
Dennis Schulz
Wie bleiben Sie in Ihrem Fachgebiet auf dem neuesten Stand?
Ich beschäftige mich weiterhin mit den Themen aus der Meisterschule, um auch bei Fragen meiner Auszubildenden weiterhelfen zu können. Zusätzlich lese ich aktuelle Normen und Fachzeitschriften, um fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Welche Ratschläge würden Sie jungen Menschen geben, die eine Karriere im Handwerk anstreben?
Arschbacken zusammenkneifen und einfach machen! Nutzt die Möglichkeiten, die sich euch bieten – später wird es zeitlich nicht unbedingt einfacher. Wer bereit ist, sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen, dem stehen im Handwerk viele Türen offen.