
Was war Ihr Traumberuf als Kind?
Als Kind wollte ich immer in die Raumfahrt. Ich war schon damals ein großer Physikfan und habe viele Bücher über das Universum gelesen.
Warum war der Beruf des Hörakustikers genau der richtige für Sie?
Mir gefällt die Kombination aus Technik, Handwerk und Kundenkontakt. Ich mag es, im Kundengespräch herauszufinden, wo die Probleme liegen, und bestmöglich zu helfen.
Warum haben Sie sich für die Meisterausbildung entschieden?
Ich wollte direkt nach der Ausbildung im Lernfluss bleiben und mehr Verantwortung im Betrieb übernehmen, auch, um meinen Vater zu unterstützen. Langfristig plane ich, das Geschäft zu übernehmen.
Was hat Ihnen besonders an der Meisterschule gefallen?
Der starke Zusammenhalt in der Klasse hat mir besonders gefallen. Der fachliche Austausch war sehr wertvoll. Mit Einigen habe ich bis heute regelmäßig Kontakt, auch bei fachlichen Fragen.
Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen herausragenden Handwerksmeister aus?
Ein guter Meister bringt Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen mit. Das Wichtigste ist der Wille, sich ständig weiterzuentwickeln, das eigene Wissen zu erweitern. Man darf nicht stehen bleiben, sondern muss immer nach vorne gehen.
Man darf nicht stehen bleiben, ein guter Meister muss immer nach vorne gehen.
Georg Helmut Paul Schmidt
Gibt es ein berufliches Projekt, auf das Sie besonders stolz sind?
Kunden mit starkem Hörverlust sind eine besondere Herausforderung. Ein Kunde war beispielsweise zunächst völlig überfordert. Mit viel Geduld, Hörtraining und schrittweisen Anpassungen konnten wir sein Sprachverstehen deutlich verbessern. Für mich ein schönes Erfolgserlebnis.
Welche Hobbys oder Interessen haben Sie außerhalb Ihres Berufs?
Ich gehe regelmäßig Bouldern, und wenn’s passt, fahre ich zum Felsklettern in die Berge. Außerdem spiele ich Radball und lese viel.
Gab es seit Ihrer Meisterausbildung neue Aufgaben oder Verantwortlichkeiten für Sie in Ihrem Unternehmen?
Neben der Kundenbetreuung kümmere ich mich nun auch um Buchhaltung, Kalkulation und komplexere Fälle. Auch das Thema Ausbildung wird immer relevanter.
Wo sehen Sie sich beruflich in zehn Jahren?
Ich sehe mich mit dem zweiten Meistertitel als selbstständiger Inhaber des Geschäfts. Ich werde noch den Augenoptikermeister machen und das Geschäft übernehmen, sobald mein Vater in Rente geht.
Wem wollen Sie für die Unterstützung während der Meisterschule danken und warum?
Meinen Eltern für ihre Unterstützung und meinen drei besten Kumpels aus der Meisterschule für den tollen Zusammenhalt.