Beste Meister 2024 Steffen Metz

Steffen Metz wollte schon immer im Handwerk arbeiten. Schon vor seiner Meisterausbildung hat er sich mit seinem Geschäftspartner selbstständig gemacht. Die Meisterausbildung war für den 44-Jährigen der nächste logische Schritt.

Steffen Metz
Steffen Metz

Was war als Kind Ihr Traumberuf?

Ich hatte schon als Kind den Wunsch, einen handwerklichen Beruf zu erlernen.

Warum ist Dachdecker genau der richtige Beruf für Sie?

Der Beruf des Dachdeckers ist genau richtig für mich, da der Beruf sehr vielseitig ist und ich immer im Handwerk arbeiten wollte. Ich sehe am Ende des Tages, was ich mit meinen eigenen Händen geschaffen habe. Jedes Dach ist anders, jeder Auftrag, jedes Objekt ist eine neue Herausforderung – von der Planung bis zur Umsetzung.

„Der Beruf des Dachdeckers ist genau richtig für mich, da der Beruf sehr vielseitig ist und ich immer im Handwerk arbeiten wollte.“

Steffen Metz

Warum haben Sie sich für die Meisterausbildung entschieden?

Auf Grund meiner Selbständigkeit war für mich klar, dass ich die Meisterausbildung absolvieren werde – unter anderem, um mein handwerkliches sowie auch betriebswirtschaftliches Wissen weiterhin zu vertiefen und gegebenenfalls irgendwann mal selbst auszubilden.

Was hat Ihnen besonders an Ihrer Zeit in der Meisterschule gefallen?

Der Zusammenhalt der Gruppe, das gegenseitige Unterstützen bei den vielen Fachthemen und beim Lernen.

Welche Herausforderungen mussten Sie während Ihrer Meisterausbildung überwinden und wie haben Sie diese gemeistert?

Herausfordernd waren zum einen der Spagat zwischen der Selbständigkeit mit meinem Geschäftspartner sowie unseren vier Angestellten und der wöchentliche Fahrtweg zur Meisterschule von circa anderthalb Stunden. Dazu kam natürlich auch das Lernen und Vertiefen der Fachthemen an den Wochenenden und die Familie. Ich hatte immer Unterstützung durch meine Mitarbeiter in der Firma, die mir teilweise den Rücken freigehalten haben, sowie natürlich von meiner Familie und von Freunden.

Gibt es ein berufliches Projekt oder eine Arbeit, auf die Sie besonders stolz sind?

Mehrere Projekte, zum Beispiel an meinem eigenen Haus. Dort habe ich aus Schiefern das Ortswappen von Bad Tabarz gefertigt. Außerdem habe ich eine Dachterrasse gebaut und zur Erstellung eines weiteren Zimmers das Dach angehoben. Es gibt auch noch viele weitere Schieferprojekte, auf die ich stolz bin.

privat

Welche Hobbys oder Interessen haben Sie außerhalb Ihres Berufs?

Alte Ostalgie-Fahrzeuge wie Trabant und Simson-Moped. Ich fahre auch gern Motorrad und bin bei der freiwilligen Feuerwehr Bad Tabarz.

Gab es seit Ihrer Meisterausbildung neue Aufgaben oder Verantwortlichkeiten für Sie in Ihrem Unternehmen?

Nein. Schon vor der Meisterausbildung hatten wir viele Projekte. Mein Geschäftspartner Pierre widmet sich als Zimmerermeister mehr den Zimmererarbeiten und ich den Dachdeckerarbeiten.

Ein Blick in die Glaskugel: Wo sehen Sie sich beruflich in zehn Jahren?

Ich möchte weiterhin mit meinem Geschäftspartner und meinen Angestellten zusammenarbeiten. Gegebenenfalls folgen weitere Einstellungen – vielleicht junge Menschen, die ich ausbilden und Ihnen die Liebe zum Beruf des Dachdeckers näherbringen kann.

Wem wollen Sie für die Unterstützung während der Meisterschule danken und warum?

Ich danke der tollen Gruppe in der Meisterschule sowie den Fachausbildern für die zweieinhalb Jahre. In erster Linie danke ich natürlich meiner Familie sowie meinem Geschäftspartner und meinem Team von M&M Holzbau und Bedachung GbR für die Unterstützung in der ganzen Zeit.