
Die von der Landesregierung von Sachsen-Anhalt beschlossene Verwendung der 2,6 Milliarden Euro, die das Land vom Bund erhält, birgt für die Betriebe des Handwerks durchaus Chancen, wenn die Rahmenbedingungen passen. Die genannten Mittel werden laut Beschluss zwischen Land und Kommunen aufgeteilt, um neue, aber auch laufende Vorhaben im Infrastrukturbereich ab Januar 2026 umzusetzen.
„Angesichts des großen Investitionsstaus begrüßen wir kommende Infrastrukturinvestitionen. Das Handwerk hofft auf eine unbürokratische und zügige Nutzung der Gelder und auf mittelstandsgerechte Ausschreibungen“, sagt Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle.
Um eine schnelle Umsetzung zu ermöglichen, müssen zugleich die Rahmenbedingungen für die Betriebe verbessert werden. Keindorf nennt einen Bürokratieabbau in der Vergabe von Leistung als Beispiel.