Ausgezeichnete Ausbildung TOP-Ausbildungsbetriebe im Handwerk

Die Handwerkskammer Halle hat acht Ausbildungsbetriebe als TOP-Ausbildungsbetrieb im Handwerk 2025 ausgezeichnet. In Kurzfilmen stellen sie vor, wie sie Auszubildende fördern.

Logo TOP-Ausbildungsbetrieb im Handwerk

Bilder von der Auszeichnungsveranstaltung

Alle Fotos: Thomas Ertmer/Handwerkskammer Halle

Autohaus Fritze GmbH & Co. KG

Das Autohaus Fritze beschäftigt fast 50 Mitarbeiter und ist an drei Standorten vertreten. Das Unternehmen kooperiert mit vielen Schulen und bietet praktische Berufsorientierung an. Das Besondere der kurze Draht und die direkte Ansprechpartnerin für die Auszubildenden. Alexandra Kasten organisiert zahlreiche Dinge für die Azubis – von ÜLU-Terminen bis hin zur Dienstkleidung. Aber viel wichtiger: Die Assistentin der Geschäftsleitung ist immer per WhatsApp erreichbar und kümmert sich um die großen und kleinen Anliegen der Lehrlinge. Die WhatsApp-Erreichbarkeit ist ein Resultat aus Gesprächen mit Auszubildenden, die den kurzen Draht vorgeschlagen haben. Wer gut oder sehr gut in der Berufsschule ist, wird monatlich dafür finanziell belohnt. Philipp Strauß lernt Kfz-Mechatroniker und lobt das Miteinander im Betrieb: „Wir arbeiten zusammen und miteinander. Wir schaffen unsere Arbeit, haben aber auch mal Spaß miteinander.“

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Dachdeckerei, Bauklempnerei Albrecht GmbH

In der Dachdeckerei und Bauklempnerei in Kemberg wird schon früh mit der Suche nach Auszubildenden begonnen. In Kooperation mit einer Ganztagsschule kommen einmal in der Woche interessierte Schüler aus einer AG in den Betrieb, die vor Ort praktische handwerkliche Übungsaufgaben ausführen. So erhalten die Schüler nicht nur einen intensiven Einblick in die Berufe Dachdecker und Bauklempner, sondern lernen über einen längeren Zeitraum das Umfeld eines Handwerksbetriebes kennen und knüpfen Kontakt zu den Mitarbeitern. Wer das Gefühl hat, eine Ausbildung in diesem Berufen könnte das Richtige sein, hat seine Ansprechpartner direkt vor Ort und kann als nächsten Schritt ein Praktikum absolvieren. Wer eine Lehre absolviert, wird von erfahrenen Meistern ausgebildet und hat bei guter Leistung eine sehr gute Chance auf eine Übernahme. Der Einsatz rund um den handwerklichen Nachwuchs lohnt sich für das Unternehmen. „Wir haben in diesem Jahr wieder viele Praktikanten. Auch unsere Lehrstellen können wir immer problemlos besetzen“, sagt Jens Schäfer, der die GmbH gemeinsam mit Ines Winkler führt.

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BAUER Elektroanlagen Nord GmbH & Co. KG

Über 170 Mitarbeiter zählt BAUER Elektroanlagen am Standort in Halle. Das Unternehmen ist regional stark vernetzt, um für sich als Ausbildungsunternehmen zu werben. Auch mit zahlreichen Schulen existieren Kooperationen Das Unternehmen, das über ein umfangreiches Angebot in der Installation und Wartung elektrotechnischer Anlagen verfügt, ermöglicht bereits beim Kennenlernen vielfältige Möglichkeiten: Dazu zählen unter anderem eine Sommerakademie, digitale Elternabende, Betriebsführungen sowie Speed-Dating-Formate. Auszubildende erhalten Modulschulungen, um technisches und praktisches Wissen zu wiederholen und zu festigen. Zusätzlich bietet das Unternehmen weitere Schulungen an, wie etwa zu Zeitmanagement oder Kommunikation. Auch Sportkurse werden im Rahmen der Gesundheitsförderung unterstützt: Eine Besonderheit ist das Patensystem. Ein Geselle betreut engmaschig einen Lehrling. „Man lernt den Azubi besser kennen und baut eine engere Beziehung auf. Dadurch vertraut der Lehrling einen auch Dinge an, die er den Vorgesetzten nicht sagen würde“, so Leon Zeidler, der auch als Pate agiert. „Das Miteinander ist das A und O. Bei uns ist es sehr familiär und wir gehen respektvoll miteinander um. Das ist uns wichtig“, sagt Ausbilder Tobias Papenfuß.

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Autohaus Rudolph GmbH

Das Autohaus Rudolph ist in Merseburg und Leuna zu finden. „Die Ausbildung hat für uns einen hohen Stellenwert“, sagt Nancy Popp, Leiterin für Personal und Marketing. Über zehn Prozent der Belegschaft sind Lehrlinge – eine sehr hohe Quote. Das Unternehmen kooperiert mit zahlreichen Schulen der Region. Frisch gebackene Azubis erhalten einen vollgepackten Willkommensrucksack, doch nicht nur das: Hier beginnt schon die persönliche kollegiale Ebene, die den Azubis ein hohes Maß an Wertschätzung entgegenbringt. „Die Nähe zu den Azubis ist sehr groß, man wird gleichwertig behandelt“, bestätigt Niclas Aleithe, der im Betrieb den Beruf Automobilkaufmann gelernt hat und nun als Verkaufsassistent im Autohaus Rudolph tätig ist. Auch Paten haben ein offenes Ohr für die Lehrlinge. Während der Arbeitszeit kann bei Bedarf externe Nachhilfe in Anspruch genommen werden. Um zu guten Leistungen anzuspornen, vergibt der Betrieb eine Motivationsprämie: Mit sehr guten Noten kann das monatliche Entgelt aufgebessert werden. Zusatzqualifikationen werden finanziert und das Unternehmen bietet unterschiedliche Karrieremöglichkeiten.

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Fliesenschmiede Uwe Wieden

Im kleinen Ort Zäckwar ist die Fliesenschmiede von Uwe Wieder zu finden. Gemeinsam mit seinem sechsköpfigen Team bietet er insbesondere Privatkunden Fliesenarbeiten an, der Fokus liegt auf Bädern. Uwe Wieden engagiert sich enorm für seine Auszubildenden. So unterstützte er schon potenzielle Bewerber, die Unterstützung brauchten, um die Lehre zu beginnen. Bei guten Leistungen in der Berufsschule oder der Überbetrieblichen Lehrunterweisung erhalten Azubis Zusatzprämie. Einmal im Monat lädt Uwe Wieden zum Ausbildungssamstag ein: „Hier gebe ich Azubis spezielle Aufgaben, die im Tagesgeschäft nicht anfallen, für eine umfassende Ausbildung aber wichtig sind.“ Diese Aufgabe sind individuell auf die Lehrlinge abgestimmt, sollen ihr Können und dadurch ihr Selbstbewusstsein stärken. Die Auszubildende sind im Team integriert, Uwe Wieden wünscht sich aus explizit ihr Feedback und setzt Verbesserungsvorschläge um. Tizian Scholz, angehender Fliesen-, Platten- und Mosaikleger lobt das kollegiale Umfeld in der Fliesenlegerschmiede. „Es gab noch keinen Tag, an dem ich keinen Bock hatte, auf Arbeit zu gehen“, so der 19-jährige Auszubildende.

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MSB Metall- und Stahlbau GmbH

Das Metallbauunternehmen aus Zwintschöna engagiert sich mit großem Einsatz für die individuelle Betreuung seiner Auszubildenden und hat es bisher erfolgreich geschafft,  so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Lehrlinge werden eng begleitet und wöchentlich die Ausbildungsnachweise besprochen. Der Vorteil: Lernschwierigkeiten oder Problemfächer können früh erkannt werden, um zu unterstützen. Der Betrieb gibt Schüler auch ohne Schulabschluss eine Chance und macht – ganz unabhängig von den Noten einen Eignungstest. Azubis werden individuell begleitet und Lösungen auch bei privaten Problemen gesucht. „Das Verhältnis ist super hier, es gibt eine flache Hierarchie“, sagt Lucas Damm, der bei MSB Metall- und Stahlbau gelernt hat und 2024 bester Metallbauer Sachsen-Anhalts wurde – diese Leistung spricht auch für die gute Ausbildung eines Unternehmens. Zentral sind auch die teambildenden Maßnahmen – angefangen beim täglichen Frühstück, bei dem man nicht nur die Aufgaben des Tages bespricht aber auch mal gemeinsam lacht. Aber auch zu weiteren Ausflügen wie einen Bootstrip auf der Müritz laden Jeannette und Ron Brömme ihre Mitarbeiter ein. „Das hat allen gefallen und das schweißt zusammen“, so der Geschäftsführer Ron Brömme. Auch monetär unterstützt der Betrieb Azubis: So gibt es monatlich Tankgutscheine oder Bahntickets und Prämien für sehr gute Leistungen.

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Skoda Autohaus Liebe

Über 350 Mitarbeiter zählt das Autohaus mit zehn Standorten in Mitteldeutschland. Derzeit lernen 53 Auszubildende beim Skoda Autohaus Liebe. Das Unternehmen bietet vielzählige Möglichkeiten des Kennenlernens für Ausbildungsinteressierte an wie etwa Schnuppertage, Telefoninterviews oder Feedbackgespräche nach einem Praktikum. In den regelmäßig stattfindenden Azubigesprächen wird nicht nur der Lernstand besprochen, Auszubildenden treffen hier auf ein offenes Ohr, um auch andere Problemlagen zu besprechen. Serviceleiter nehmen sich Zeit, wenn Nachhilfe nötig ist (bzw. wird diese gezahlt). Der Betrieb zeigt Auszubildenden frühzeitig Karrieremöglichkeiten auf und unterstützt bei Fortbildungen. Neben weiteren finanziellen Anreizen (Übernahmen der Kosten für die Fahrten und für die Unterkunft in Berufsschulzeiten, Führerschein, Leistungsprämien) loben Lehrlinge die offene Atmosphäre. „Wenn Du Azubi bist und Du machst einen Fehler, dann wird Dir nicht Dein Kopf abgerissen. Der Meister sagt immer, Fehler sind da, um sie zu machen. Nur daraus lernen wir“, erzählt Lisa Wittig, die am Standort Sangerhausen den Beruf der Kfz-Mechatronikerin lernt. Um sie alle zusammenzubringen, gibt es einmal im Jahr ein große Azubievent. Hier treffen sich die Lehrlinge aller Standorte, tauschen sich aus und lernen auch das Personal der anderen Standorte kennen.

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Autohaus Kittel GmbH

Mit über 100 Beschäftigten ist die Ausbildung, um die eigenen Fachkräfte anzulernen, elementar für das Autohaus Kittel in Weißenfels. Zusätzlich zum Ausbilder gibt es als enge Begleiter für die Auszubildenden Lehrgesellen. Das Autohaus unterstützt Lehrlinge mit einem Nachhilfeangebot. Aber auch leistungsstarke Azubis werden etwa mit Leistungsprämien gefördert. Das Unternehmen nimmt sich Zeit für Ausbildungsgespräche, wichtig ist auch das Feedback der Lehrlinge. Die Kosten für den Zusatzqualifikationen, Fahrt- und Unterkunftskosten für die Überbetriebliche Lehrunterweisung übernommen. Das Autohaus Kittel gibt eine Übernahmegarantie bei guten Leistungen und fördert die Meisterausbildung. Viele gute Gründe also für die Auszeichnung als TOP-Ausbildungsbetrieb im Handwerk.

 Link zur Website Autohaus Kittel

Weitere Informationen zu unserer Auszeichnung

 TOP-Ausbildungsbetrieb im Handwerk